lle Projekte:

Aktuelle Projekte:

  • Aktion Stadtrundgang durch Northeim übersetzt auf Ukrainisch

Termin und Treffpunkt: 14.09.2022 um 15 Uhr vor dem Stadtmuseum. Der Stadtrundgang zielt nicht nur auf Ukainische Flüchtlinge ab, sondern auch Einheimische und Interessierte sind eingealden! Bei Fragen einfach per Mail anschreiben!


  • Geplant ist eine Seminarfahrt mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft um Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu thematisieren. In erster Linie geht es dabei um die Aufklärung und Bekämpfung von Antisemitismus und Homophobie.
  • Des Weiteren bringen wir eine Broschüre für ukrainischen Flüchtlinge raus, der auf Northeim zugeschnitten ist und nützliche Informationen für die ersten Schritte in Northeim bereit hält.

202220Eröff21


___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2022, Fahrradtour zu den Northeimer Gotteshäusern

    Im Rahmen der Inerkulturellen Woche 2022 des LK Northeim haben sich Interessierte am 03.10. zu einer Radtour von der Kirche Maria Heimsuchung, zur St.Sixti und zu der Ditib Moschee getroffen. In jedem Gotteshaus wurden kurze Führungen angeboten und ein Einblick in die Gemeindearbeit gewährt.
______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2022, Vorträge zu den Themen Islamfeindlichkeit und Salafismus in Islam

Bacem Dziri vom Islamischen Institut der Universität Osnabrück informierte an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu den Themen Islamfeindlichkeit (Definition & Auswirkung auf unsere Gesellschaft) und Extremismusbekämpfung im Islam (Formen des Extremismus und Möglichkeiten der Bekämpfung).

 

Weitere Gastdozenten waren Nicole Kohlrautz von der Polizeiinspektion Northeim, Herr Izzet Dursun von der DITIB Northeim und die Herren Harry Guter und Alexander Schepp vom Verein beRATen e.V. aus Hannover.

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2022, Stadtrundgänge auf Türkisch & Ukrainisch

In Zusammenarbeit mit der Northeimer Touristik wurden die Stadtrundgänge auf Türkisch und Ukrainisch übersetzt. Der Focus beim Rundgang lag vorallem auf Gebäude, die für die Geflüchteten von Interesse sind.

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2022, Vortrag von Bacem Dziri zu dem Thema Freundschaft vor der MHG Göttingen

In Zusammenarbeit mit der MHG Göttingen haben wir eine Vortrag von Bacem Dziri (wissenschaftlicher MA an dem Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück) zu dem Thema Freundschaft im Islam - Wie Verbindungen glücken und wir das Glück an uns binden.

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2022, Eröffnungsveranstaltung der Alten Syngogge in Einbeck.

Der Förderverein Alte Synagoge in Einbeck e.V. hat am 15.Mai 2022 zu einer Diskussionsrunde über das Thema "Über Gott und die Welt" eingeladen. Vertreter der christlichen, jüdischen und muslimischen Gemeinden haben miteinander über ihre Ansichten und das friedliche Zusammenleben diskutiert.

Die Vertreter waren Hans-Joachim Lenke (Vorstand der Diakonie in Niedersachsen und ehemaliger Pastor an der Marktkirche Einbeck), Jacqueline Jürgenliemk (von der Lieberalen Jüdischen Gemeinde Göttingen) sowie İzzet Dursun vom Köprü Integrationsverein e.V.). Moderiert wurde die vom Göttinger Hörfunkjournalisten Jan Fragel.

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2021, Broschüre starke Frauen aus Northeim:

Mit dieser Broschüre wollen wir junge Frauen und Männer ermutigen, aus 

Mit den Vorbildern in dieser Broschüre und weiteren Personen auf unserer Homepage sollen junge Frauen und Männer dazu ermutigt werden aus alten Traditionen auszubrechen und gleichberechtigt  ihre beruflichen Ziele zu verfolgen.
Vor allem bei jungen Frauen mit Migrationshintergrund ist es immer noch selbstverständlich, dass die Frauen zuhause bleiben und sich um die Kinder und den Haushalt kümmern.

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2021, online Konferenz zu dem Thema 60 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei:

Unter der Moderation von Asena Karaca aus der Jugendgruppe von Köprü e.V. wurde eine online Konferenz zu dem Thema "60 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei - Warum ist es kein Grund zum Feiern?" abgehalten. 

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2021, Erzählcafe:

Zum 60jährigen Jubiläum des Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei haben wir 2 ehemalige Gastarbeiter aus der ersten und zweiten Generation gefunden, die Schülern der Thomas-Mann-Schule ihre Geschichten und anfänglichen Schwierigkeiten erzählt haben. 

______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2021, Tag der offenen Moscheen

Interkulturelle Woche
Übersicht Programm im Landkreis Northeim 2021
IKW 2021 im Landkreis Northeim_0.pdf (1.39MB)
Interkulturelle Woche
Übersicht Programm im Landkreis Northeim 2021
IKW 2021 im Landkreis Northeim_0.pdf (1.39MB)

In Kooperation mit der sunnitisch türkisch-islamischen Gemeinde Northeim (DITIB) und der schiitischen Al-Huga Gemeinde wurden an diesem Tag die Türen für Besucher geöffnet und mit Führungen durch die Gemeinden informiert. Der Tagder offenen Moschee war Teil der Interkulturellen Woche des Landkreises Northeim 2021.

Im Anschluss wurden mit Gebäck und türkischem Tee Dialoge mit Besuchern geführt. 

 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

2021, Multikultureller Friedhof:

An 2 Aktionstagen im Frühling und im Spätsommer wurde gemeinsam mit der Stadt Northeim, dem Nabu, dem Kirchenkreis Leine-Solling, der DITIB Northeim und Angehörigen der Verstorbenen das muslimische Grabfeld gereinigt und verschönert. Nach den Anschlägen auf das muslimische Grabfeld in den Jahren 2018 und 2020 wurde so ein Zeichen gegen Islamfeindlichkeit und für eine tolerante Gesellschaft in Northeim gesetzt. 


_____________________________________________________________________________________________________________________

2021, Gedenktafel in Theresienstadt:

Die Stadt Northeim hat im ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt, dem heutigen Terezín in der Tschechoslowakei, eine Gedenktafel für die in Theresienstadt ums Leben gebrachten oder zeitweilig hier her deportierten Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens aus Northeim und Umgebung anbringen lassen.


Die Gedenktafel trägt eine zweisprachige Widmung in Deutsch und Tschechisch.
Auch aus Northeim ist eine Anzahl jüdischer Personen nach Theresienstadt deportiert worden. Einige davon sind zu andern Lagern weiter deportiert worden, sechs Personen jedoch sind in Theresienstadt verstorben oder wurden dort ermordet.
Das KZ Theresienstadt, auch als Lager bzw. Ghetto Theresienstadt benannt, wurde nach der Besetzung der Tschechoslowakei und der Einrichtung des Protektorat Böhmen und Mähren durch das Deutsche Reich eingerichtet. 1940 diente die Kleine Festung zunächst als Gestapo-Gefängnis. Im November 1941 entstand in der Garnisonsstadt schließlich ein großes Sammel- und Durchgangslager vor allem für die jüdische Bevölkerung des besetzten Landes. Nach der Wannseekonferenz wurden seit 1942 in das Lager auch alte oder als prominent geltende Juden aus Deutschland und anderen besetzten europäischen Ländern deportiert. Die Belegstärke schwankte stark: Zwischen Herbst 1942 bis Ende 1943 waren oft deutlich mehr als 40.000 Menschen gleichzeitig dort untergebracht. Das „Theresienstädter Konzentrationslager“ erfüllte vier Aufgaben: Es war Gestapo-Gefängnis, Transitlager auf dem Weg in die großen Vernichtungslager; es diente im Rahmen der Judenpolitik der Vernichtung von Menschen und – zeitweilig – der NS-Propaganda als angebliches „Altersghetto“.
Idee
Die Idee zu dieser Gedenktafel entstand im Sommer 2019 nachdem Herr Müfit Pürtelas vom Verein "Köprü Integrationsverein e.V". mit einer Gruppe muslimischer Jugendlicher die Gedenkstätte KZ Theresienstadt und dort auch die Gedenkhallen mit Gedenktafeln und Gedenksteinen vieler deutscher Städte besucht hatte. Northeim war nicht vertreten. Eine Anfrage an Bürgermeister Simon Hartmann und die Beauftragung durch den Rat der Stadt führte zur Bildung eines kleinen Teams, welches sich der Sache annahm. Stadtarchivar Dr. Stefan Teuber und Hans Harer, Ratsherr und Oberstudientrat a.D., stellten Material zusammen, ermittelten die Kosten und schrieben einen Antrag an die Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim, welcher auch einen Zuschuss über 550 Euro gewährte.
Nähere Informationen der nach Theresienstadt deportierten oder ermordeten jüdischen Personen aus Northeim sollen zukünftig auf der Webseite der Stadt Northeim zur Verfügung gestellt werden. Die genaue Dokumentation der Schicksale dieser Personen hat Hans Harer auf der Basis intensiver Archivrecherchen und Nachfragen bei Hinterbliebenen und anderen Institutionen zusammengestellt.
Drei der nach Theresienstadt deportierten sind prominent auf dem Gedenkstein am Northeimer Entenmarkt erwähnt. Zur Zeit der Errichtung dieser Gedenkstätte am Entenmarkt waren Jonas und Jenny Blumenbaum und Lina Rosenthal die einzigen bekannten Northeimer Opfer, deren Schicksal bekannt war.
Am Gedenkstein auf dem Entenmarkt finden zweimal jährlich, jeweils am 27. Januar und am 9. November gut besuchte Gedenkveranstaltungen statt.
In Planung ist abschließend noch ein Vortrag von Hans Harer, welcher die Schicksale der nach Theresienstadt deportierter und anderer Northeimer Juden sowie der jüdischen Personen der Umgegend darstellen wird.
Website der Gedenkstätte Terezín (Theresienstadt): https://www.pamatnik-terezin.cz/visit-of-terezin-memorial
Zurück


Meldung vom 08.07.2021